Norder Grüne fordern Tempo bei der Verkehrswende hin zum Klimaschutz

 Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat Bürgermeister Schmelzle gebeten, sich bis zum 30.6.20 (Ausschlussfrist) bei der Niedersächsischen Klimaschutz- und Energieagentur (KEAN) für eine kostenlose Beratung für das Verlagern des motorisierten Individualverkehrs hin zum Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und den öffentlichen Nahverkehr zu bewerben. Ratsherr Helmut Fischer-Joost: „Mit den Tippelschritten der vergangenen Monate muss Schluss sein. Die Richtung sei zwar richtig und lobenswert. Notwendig seien aber große Schritte, um die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor nennenswert zu senken und das Sektorziel für das Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen. Voraussetzung hierfür ist eine gute Infrastruktur für alle Radfahrenden.“ Die Grünen monieren, dass Jahrzehntelang bis heute auch in Norden das Auto Maß der Verkehrs- und Stadtbauplanung sei. Jetzt gelte es, das Fahrrad ins Zentrum zu rücken, was mit großen Herausforderungen verbunden ist, insbesondere: Es müssen mehr Schutzstreifen und das Ausweisen von Fahrradstraßen her. Die Sicherheit der Radfahrenden hat hier oberste Priorität und muss endlich die Perspektive von Kindern mit dem Ziel einbeziehen, sich frühzeitig an das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag zu gewöhnen.In den letzten Jahren sind Lastenräder, Pedelcs und E-Bikes hinzugekommen, deren Anteil in den nächsten Jahren steigt und nachdrücklich gefördert werden soll. Hierfür braucht es unter anderem Abstellmöglichkeiten, die unterschiedliche Größen und Anforderungen an Diebstahl-Sicherheit und Lademöglichkeiten berücksichtigen.Der Anteil der Fahrräder, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind, haben steigenden Platzbedarf gegenüber dem motorisierten Individuelverkehr zur Folge. Eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur fehlt in Norden, so die Grünen. Im Hauptstraßennetz seien zu wenig Flächen bereitgestellt, etliche seien im sanierungsbedürftigen Zustand oder entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, was bereits für die jüngst aufgemalten Routen in den Ausfallstraßen gilt. Es liege noch nicht mal ein Radverkehrskonzept vor. Norden gehöre in Ostfriesland somit vergleichsweise zum letzten Drittel der fahradfreundlichen Orte. In der kostenlosen Impulsberatung „Fahrrad-Mobilität für Kommunen“ der KEAN sehen die Grünen eine gute Chance für Norden, die Grundlagen eines Radverkehrskonzeptes mit umsetzbaren Maßnahmen und Förderprogrammen zu erhalten, die nicht wieder vertan werden dürfe. - 9.5.20 -

09.05.20 –

Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat Bürgermeister Schmelzle gebeten, sich bis zum 30.6.20 (Ausschlussfrist) bei der Niedersächsischen Klimaschutz- und Energieagentur (KEAN) für eine kostenlose Beratung für das Verlagern des motorisierten Individualverkehrs hin zum Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und den öffentlichen Nahverkehr zu bewerben.

Ratsherr Helmut Fischer-Joost: „Mit den Tippelschritten der vergangenen Monate muss Schluss sein. Die Richtung sei zwar richtig und lobenswert. Notwendig seien aber große Schritte, um die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor nennenswert zu senken und das Sektorziel für das Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen. Voraussetzung hierfür ist eine gute Infrastruktur für alle Radfahrenden.“ Die Grünen monieren, dass Jahrzehntelang bis heute auch in Norden das Auto Maß der Verkehrs- und Stadtbauplanung sei.

Jetzt gelte es, das Fahrrad ins Zentrum zu rücken, was mit großen Herausforderungen verbunden ist, insbesondere:

  • Es müssen mehr Schutzstreifen und das Ausweisen von Fahrradstraßen her. Die Sicherheit der Radfahrenden hat hier oberste Priorität und muss endlich die Perspektive von Kindern mit dem Ziel einbeziehen, sich frühzeitig an das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag zu gewöhnen.

  • In den letzten Jahren sind Lastenräder, Pedelcs und E-Bikes hinzugekommen, deren Anteil in den nächsten Jahren steigt und nachdrücklich gefördert werden soll. Hierfür braucht es unter anderem Abstellmöglichkeiten, die unterschiedliche Größen und Anforderungen an Diebstahl-Sicherheit und Lademöglichkeiten berücksichtigen.

  • Der Anteil der Fahrräder, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind, haben steigenden Platzbedarf gegenüber dem motorisierten Individuelverkehr zur Folge.

Eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur fehlt in Norden, so die Grünen. Im Hauptstraßennetz seien zu wenig Flächen bereitgestellt, etliche seien im sanierungsbedürftigen Zustand oder entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, was bereits für die jüngst aufgemalten Routen in den Ausfallstraßen gilt. Es liege noch nicht mal ein Radverkehrskonzept vor. Norden gehöre in Ostfriesland somit vergleichsweise zum letzten Drittel der fahradfreundlichen Orte.

In der kostenlosen Impulsberatung „Fahrrad-Mobilität für Kommunen“ der KEAN sehen die Grünen eine gute Chance für Norden, die Grundlagen eines Radverkehrskonzeptes mit umsetzbaren Maßnahmen und Förderprogrammen zu erhalten, die nicht wieder vertan werden dürfe. - 9.5.20 -

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